„Das Konto“

Regelmäßig kommen neue Menschen in unser Dojo1, die neugierig genug sind es einmal mit Karate-Do2 zu versuchen.

Was diese Mitmenschen noch nicht wissen ist, dass sie neben dem ganzen administrativem Gehampel auch noch „das Konto“ eingerichtet haben.

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Und irgendwann werden sie das Konto brauchen, um genug Körner abheben zu können. Körner um den Preis zu zahlen, für das Erreichen eines neuen Gürtelgrades, den erfolgreichen Start bei einer Meisterschaft oder auch nur um „bei den Grossen Jungs“ mitspielen zu können.

Wie im echten Leben reicht das, was man einzahlt, manchmal nicht aus, um seine Bedürfnisse zu befriedigen. Was tun? Einen Kredit aufnehmen, das Konto überziehen? Schlechte Idee, im Kleingedruckten zum Körnerkonto sind Kredite ausgeschlossen.

Jetzt wird es eng mit den, unausgesprochenen,  Ansprüchen an sich selbst und man wird versuchen den Preis zu drücken. Aber das ist es schwierig, denn der Preis ist für jeden ein anderer aber immer fix und nicht verhandelbar. Manchmal gelingt es einigen die erforderlichen Körner für einen kurzen Augenblick zu bekommen.

Aber jetzt ist Deine Konto unausgeglichen, und Du weißt es auch, und alle anderen wissen es auch, aber zu nächst sind es doch nur einige Körner, was macht das schon?

Mit der Zeit wird ein ganzer Sack hohler Nüsse daraus, und irgendwann ahnt es jeder, dass Du Dein Konto weit überzogen hast.

Hier kann Dich auch die Zeit nicht retten, denn es gibt keine Zinsen auf das Körnerkonto, es ist sogar so, dass die Zeit Dein Körnerkonto auffrisst.

So gibt es nur einen Weg um den Saldo im Gleichgewicht zu halten um den eigenen Anspruch zu befriedigen, regelmäßig einzahlen, am Besten mehr Körner als Du jemals brauchen kannst. Bei zu wenig Körnern im Sack muss man dass anerkennen, oder auf weiteren Verfall der Preise hoffen…………

Christian

1Dojo: jap: Ort des Weges>Übungsraum

2 Karate-Do: Weg der leeren Hand

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Keine Antworten : „Das Konto“”

  1. [...] durchstehen, und gleichzeitig noch Spass daran haben können, wenn durch das Training nicht einige „Körner“ hängen geblieben [...]

  2. [...] Gegenteil! Das Problem bei den alten Sachen ist nur, dass man schon die Jahre über ordentlich ins Körnerkonto eingezahlt haben muss, damit man die Übungen überhaupt effizient ins eigene Training einfliessen [...]

  3. [...] nämlich alles an technischem Können nicht mehr von Nutzen ist, bleibt dann nur noch unser eigenes Körnerkonto. Leider sieht dieses Konto bei vielen die sich selbst zu den Karatekünstlern zählen verdammt [...]